Pfila 2011

Was? Pfingstlager zum Thema „1996“, ein Zeltlager

Wer? Die Jungscharen Wisseschtei (Solothurn), Sirius und Schratteguggger

Wann? 11. – 13. Juni 2011

Wo? Heiligenschwendi (oberhalb von Thun)

11. Juni: Von Thun aus erreichten wir mit dem Postauto und zu Fuss unseren Lagerplatz in Heiligenschwendi. Die Lagerplatz-Wiese gehörte Geronimo, einem Bekannten von uns. Geronimo und seine Familie waren sehr herzlich und hilfsbereit. Sie stellten uns vom Kühlschrank über den Sarasanimasten bis zur Milch für das Zmorge enorm viel zu Verfügung. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, spielten wir ein Kennenlernspiel. Das Lagerthema – 1996 – war etwas aussergewöhnlich. Wir waren auf der Spur der Jungschar Niesen. Diese hatte im Jahr 1996 ebenfalls auf dem Land von Geronimos Familie ein Pfila durchgeführt. Sie hatten in einem Spiel einen Schatz versteckt, ihn dann aber nicht mehr gefunden. Wir versuchten das Lager der Jungschar Niesen, die es nicht mehr* gibt, so gut es ging nachzustellen und natürlich den Schatz zu finden. Was die Jungschar Niesen in ihrem Pfila vor fünfzehn Jahren gemacht hatte, entnahmen wir einem Lagerbericht (siehe unten).

12. Juni: Um das Niesen-Lager nachzustellen, mussten wir um 05.00 Uhr aufstehen. Die Niesener hatten am Pfingstsonntag ein Morgenspiel durchgeführt, welches im Aufstellen eines Rekords gipfelte. Sie entzündeten ein neun Meter langes Feuer. Vom Brechen dieses Rekordes waren wir weit entfernt, dafür gab es bei uns eine Jungschar-Taufe. Wie vor fünfzehn Jahren spielten auch wir an diesem Tag viel. Das beste Spiel war für viele von uns das Bauernhofspiel. Wir durften dabei Geronimo beim Melken der Kühe zuschauen. Wir suchten und fanden auch noch einen Schatz (leider nicht das Original der Jungschar Niesen). Müde von dem langen Tag, gingen wir früh zu Bett.

13. Juni: Tagwach, Packen, Zmorge, Lagerabbau, Zmittag … Die Zeit ging schnell vorbei. Am frühen Nachmittag, als schon fast alles abgebaut war, spielten wir noch ein Heuschreckenspiel. So krass drauf wie die Jungschar Niesen waren wir nicht. Wir stellten keinen Rekord auf, indem wir 96 Heuschrecken assen. Einmal zu versuchen, wie diese Tiere so schmecken, wollten sich aber viele von uns nicht entgehen lassen. Nun war es bereits Zeit, uns von Geronimo und Heiligenschwendi zu verabschieden. Wir stiegen in den Bus nach Thun. Dort trennten sich auch die Wege der Solothurner und Emmentaler und wir fuhren den Rest des Weges separat nach Hause.

*Das Wort „mehr“ könnte man auch weglassen

Pfila 1996 – Lagerbericht (pdf)

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